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 Fundkatzen

Im Gegensatz zu wild lebenden Streunerkatzen haben Fundkatzen rein rechtlich gesehen einen Besitzer. Die Katzen sind entweder dem Besitzer entlaufen oder der Besitzer hat sich der Katzen rechtswidrig entledigt, indem er sie zurückgelassen oder ausgesetzt hat.

Rein rechtlich entbindet ein Aussetzen der Tiere den Besitzer allerdings nicht von seiner Verantwortung und Versorgungspflicht.

Hilfe für Fundtiere

Für Fundtiere gelten  gesetzlich die Bestimmungen über Fundsachen (§§ 965 ff. BGB).

Der Finder hat den Fund unverzüglich bei der zuständigen Fundbehörde (den Ordnungsämtern der Gemeinden) anzuzeigen und ist verpflichtet, das Fundtier abzugeben. Tut der Finder dies nicht, begeht er eine sogenannte Fundunterschlagung.

Fundtiere fallen in den Zuständigkeitsbereich der Ordnungsämter.

Weitere Informationen finden Sie beim Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (http://www.ml.niedersachsen.de/).
Ferner: § 903 BGB, § 965 ff BGB, § 3 Nr. 3 TierSchG

Woran erkennt man den Unterschied zwischen einer Streunerkatze und einer scheuen Katze, die einen Besitzer hat?

Der Unterschied ist oft nicht leicht zu erkennen. Streunerkatzen sehen oft verwahrloster, dürrer und ausgemergelter aus als Fundkatzen. Oft ist ihr Fell stärker von Ungeziefer befallen und wirkt stumpfer und ungepflegter. Auch sind Streunerkatzen oft noch scheuer als Fundkatzen.

Fundkatzen, die noch nicht allzu lange ohne Besitzer leben, haben in der Regel ein gepflegteres Fell und wenig bis gar kein Ungeziefer.

Tränende Augen sprechen nicht automatisch für eine Streunerkatze. Es gibt auch einige Hauskatzen, die darunter leiden.